Der Kreisverband Rastatt heißt Sie herzlich willkommen!

Sie sind an Politik interessiert? Wollen Sie mitreden oder vielleicht sogar mitgestalten?

Viele meinen, Politik sei nur das, was die Abgeordneten und Minister in Berlin, Stuttgart oder anderswo machen. Andere fragen gar: Was geht mich Politik an, ich habe gewählt und damit meine Pflicht getan.

Wir von der CDU aber sagen, wählen allein genügt nicht. Möglichst viele Bürger sollten darüber mitreden und mitentscheiden, was in ihrer Gemeinde, ihrer Stadt, ihrem Land geschieht. Entscheidungen über Arbeitsplätze, Schulen, Straßen oder Altenheime sind viel zu wichtig, um sie anderen zu überlassen.

Wir möchten Sie deshalb für die Mitarbeit in der CDU gewinnen, denn dadurch können Sie politische Entscheidungen beeinflussen. Wir brauchen neue Ideen, wir brauchen aktive Mitstreiter auf allen Ebenen der Politik.

Vielleicht werden Sie jetzt daran denken, was Ihnen an der CDU nicht gefällt. Kommen Sie mit Ihrer Kritik und Ihren Vorschlägen zu uns. Wir sind eine offene Volkspartei und für Anregungen dankbar.

Machen Sie mit. Werden Sie Mitglied der CDU. Mitglied kann gemäß § 4 des Statuts der CDU Deutschlands jeder werden, der bereit ist, ihre Ziele zu fördern, das 16. Lebensjahr vollendet hat und nicht infolge Richterspruchs die Wählbarkeit oder das Wahlrecht verloren hat.

Hier finden Sie alle entsprechenden Informationen sowie einen Mitgliedsantrag.

Es grüßt Sie sehr herzlich

Ihre
Brigitte Schäuble, Kreisvorsitzende

 

Aktuelles

  1. 10. Juli 2026 Gemeinsame Pressemitteilung der CDU Kreistagsfraktion Rastatt und der CDU Gemeinderatsfraktion Baden-Baden:

    CDU in der Region zum GKV-Beitragsstabilisierungsgesetz: Breite Zustimmung zum Abstimmungsverhalten von Kai Whittaker MdB Rastatt/Baden-Baden. – Die im Deutschen Bundestag am Freitag, 10. Juli, anstehende Entscheidung über das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz hat auch unmittelbare Auswirkungen auf die Kranken­haus­versorgung in Mittelbaden. Wie die Vorsitzenden der CDU-Fraktionen im Rastatter Kreistag und im Gemeinderat Baden-Baden sowie die Rastatter CDU-Kreisvorsitzende erklärten, […]

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  2. 09. Juni 2026 CDU Kreistagsfraktion: Resolutionen zur Krankenhausfinanzierung verabschiedet

    Zu dem Entwurf eines Gesetzes zur Stabilisierung der Beitragssätze in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz), den sich daraus ergebenden erheblichen Auswirkungen auf das Klinikum Mittelbaden gGmbH sowie zu zwei an Bund und Land gerichteten Resolutionen hat der Vorsitzende der CDU-Kreistagsfraktion Rastatt, Kreisrat Andreas Merkel (Gaggenau) für die CDU-Kreistagsfraktion in der Kreistagssitzung vom 19. Mai 2026 wie folgt Stellung genommen.

    Grundsätzlich sollte man mit dem Instrument einer Resolution im kommunalpolitischen Raum zurückhaltend agieren. Werden Resolutionen inflationär und vielleicht sogar bei Themen eingesetzt, die nicht unmittelbar zur Befassungskompetenz eines Kreistages gehören, werden sie nicht mehr wahrgenommen.

    Beim der zur Beratung anstehenden Themen Krankenhausfinanzierung und Gesundheitsreform ist es aber angesichts der zu erwartenden Wirkungen auf unser Klinikum und damit auf die stationäre Gesundheitsversorgung in Mittelbaden nicht nur geboten, sondern geradezu zwingend notwendig, sich als Kreistag mit möglichst breiter Mehrheit zu positionieren. Dass dies auch im Schulterschluss mit unserem Mitgesellschafter, der Stadt Baden-Baden, geschieht, ist Ausdruck der dramatischen Entwicklung die sich aktuell abzuzeichnen droht.

    Wenn das GKV-Beitragsstabilisierungsgesetz so 1 zu 1 umgesetzt würde, sind die zu erwartenden Auswirkungen für das KMB mehr als gravierend, ja existenzbedrohend: Zusätzliche Belastungen von 7,5 Mio. EUR pro Jahr, aufwachsend auf bis zu 13,3 Mio. EUR pro Jahr ergeben zusammen mit den heute schon zu verzeichnenden Verlusten und dem Investitionsanteil für den Brandschutz einen unvorstellbaren Betrag von bis zu 47,7 Mio. EUR pro Jahr. Eine Summe, die selbst in wirtschaftlich guten Zeiten weder vom Stadtkreis Baden-Baden noch vom Landkreis Rastatt gestemmt werden könnte.

    Die beiden Resolutionen [siehe hierzu https://landkreis-rastatt.ris-portal.de/web/guest/sitzungen?sitzungId=171497 ] sind daher mehr als ein Appell an Bund und Land, den gesetzlichen Finanzierungsver-pflichtungen im Krankenhausbereich uneingeschränkt nachzukommen. Sie sind ein verzweifelter Hilferuf, ein unüberhörbares SOS-Signal zur Rettung der stationären Gesundheitsversorgung hier in Mittelbaden.

    Dies umso mehr als gerade Stadt- und Landkreis in den zurückliegenden Jahren konsequent und auch teilweise kommunalpolitische schmerzliche Entscheidungen getroffen haben. Wir haben Standorte und Fachabteilungen geschlossen oder zusammengelegt. Ich erinnere an Gernsbach, Forbach, den Annaberg, Ebersteinburg und Bühl oder die Konzentration der Geburtshilfe in Baden-Baden. Die Bettendichte liegt bei uns in Mittelbaden mit 233 Betten je 100.000 EW deutlich unter dem Bundesdurchschnitt von von 573 Betten je 100.000 EW, aber auch unter dem Landesdurchschnitt und den Nachbar-Regionen. Die Geschäftsführung des Klinikums hat zudem mit Billigung von Aufsichtsrat und Gesellschaftern ein millionenschweres Konsolidierungspaket mit 14 Einzelmaßnahmen auf den Weg gebracht und umgesetzt.

    Oder anders ausgedrückt: Wir haben unsere Hausaufgaben sehr ordentlich gemacht. Aber anstatt des erhofften Fleißkärtchens werden wir in Mithaftung mit jenen Bundesländern und Regionen genommen, die bisher mehr als geschlampert haben.

    Darin kommt letztlich der Hauptansatz unserer Kritik zum Ausdruck. Der von der Bundesregierung beschlossene Gesetzentwurf differenziert nicht, sondern entzieht dem System völlig ungesteuert zunächst rund 5,1 Mrd. EUR pro Jahr. Damit wird einem darwinistischen System der Weg bereitet, bei dem nicht eine sachgerechte medizinische Versorgung und bereits erbrachte Vorleistungen, sondern allein die Finanzressourcen das entscheidende Selektionskriterium sind.

    Dabei wird völlig übersehen, dass kommunale getragene Kliniken wie das Klinikum Mittelbaden in besonderer Weise Ausdruck der öffentlichen Daseinsvorsorge sind. Die anhaltende strukturelle Unterfinanzierung der Krankenhäuser führt dazu, dass Defizite zunehmend von den kommunalen Trägern ausgeglichen werden müssen. Damit werden Landkreise, Städte und Gemeinden finanziell immer stärker belastet, obwohl die Ursachen maßgeblich in bundes- und landespolitischen Entscheidungen liegen.

    Die daraus resultierenden finanziellen Verpflichtungen schränken die kommunalen Handlungsspielräume erheblich ein. Mittel, die eigentlich für zentrale Aufgaben der kommunalen Selbstverwaltung – etwa Schulen, Kinderbetreuung, Infrastruktur oder Sicherheit – benötigt werden, müssen in wachsendem Umfang zur Stabilisierung der Krankenhausversorgung eingesetzt werden. Dies entfaltet eine er-drosselnde Wirkung auf die kommunalen Haushalte und gefährdet die Fähigkeit der Landkreise, Städte und Gemeinden, ihre verfassungsrechtlich garantierte Selbstverwaltung eigenverantwortlich wahrzunehmen.

    Wer eine flächendeckende Krankenhausversorgung politisch ein-fordert, muss deshalb auch für eine auskömmliche Finanzierung Sorge tragen. Es darf nicht dauerhaft Aufgabe der Kommunen sein, strukturelle Defizite eines unzureichend finanzierten Systems zu kompensieren.

    Abschließende Bemerkung: Die Frage, wie wir aus der jetzt anstehenden GKV-Reform herauskommen werden, hat natürlich auch Auswirkungen auf den Bau des Zentralklinikums. Was für die CDU-Kreistagsfraktion aber nicht zur Diskussion steht, ist der Standort „Am Münchfeldsee“. Insofern begrüßen wir ausdrücklich die jüngste fraktionsübergreifende Positionierung des Gemeinderates der Stadt Rastatt.

    Die CDU-Fraktion stimmt daher den beiden an Bund und Land gerichteten Resolutionen uneingeschränkt zu.

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  3. 16. Januar 2026 CDU Kreistagsfraktion: Arbeitsgelegenheiten für Geflüchtete bereitstellen

    Die CDU-Kreistagsfraktion spricht sich dafür aus, Geflüchteten in den Städten und Gemeinden sowie in sozialen Einrichtungen gemeinnützige Arbeitsangebote zu unterbreiten. Hintergrund des Vorstoßes sind jüngste Medienberichte über positive Erfahrungen, die mit diesem Vorgehen im benachbarten Landkreis Karlsruhe gemacht wurden, wie Fraktionschef Kreisrat Andreas Merkel erläuterte. In einer an Landrat Prof. Dr. Christian Dusch gerichteten Anfrage […]

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